Stromkosten um 40–70 % senken, Lastspitzen kappen, Produktion blackout-sicher. getAutark aus Tirol plant und realisiert maßgeschneiderte Energiesysteme für KMU und Gewerbebetriebe – Engineering-first, nicht Vertrieb.

Mit dem Victron Energy Ökosystem, Schwarzstartfähigkeit und Ersatzstrom in Millisekunden – damit Produktion, Kühlung und IT auch bei Netzausfall weiterlaufen.

Das Problem

Steigende Energiekosten sind das größte Risiko für Ihre Marge.

Für viele Tiroler Betriebe sind Stromkosten kein variabler Faktor mehr, sondern ein unberechenbarer Block, der die Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Standard-PV-Anlagen von der Stange greifen hier zu kurz:

  • Abhängigkeit trotz Investition: Ohne echte Inselfähigkeit steht Ihr Betrieb bei Netzausfall trotzdem still.
  • Verschenktes Potenzial: Ungenaue Planungen führen zu falschen Dimensionierungen und geringem ROI.
  • Technischer Stillstand: Herkömmliche Wechselrichter bieten keine Flexibilität für zukünftiges Wachstum oder intelligente Speicheranbindung.
Die Lösung

Engineering statt “nur Montage”.

Wir sind kein klassischer Montagebetrieb. Als spezialisierte Systemarchitekten für das Victron Energy-Ökosystem entwickeln wir Lösungen, die technisch messbare Souveränität garantieren.

Drei Hebel für Ihren Betrieb:

  • Verbindlicher Autarkie-Check via 3D-Drohnenanalyse: Digitaler Zwilling Ihres Betriebsgebäudes – exakte Verschattungsanalyse und Ertragssimulation als Basis für ehrliche Amortisationsrechnungen.
  • Victron-Systemarchitektur für maximale Ausfallsicherheit: Echtes 3-Phasen-Drehstromnetz, voll inselfähig und schwarzstartfähig. Server, Kühlung und Maschinen bleiben nahtlos in Betrieb.
  • Effizienz durch Vorfertigung: Vorkonfektionierte Frontplatten aus unserer Werkstatt minimieren die Montagezeit vor Ort – technisches Schmuckstück mit höchstem Vorfertigungsgrad.
Business Case

Business Case: 100 kWp für Ihren Betrieb

Ein rechnerischer Orientierungsrahmen für ein typisches Tiroler KMU mit 100 kWp Dachfläche, Produktions-Lastprofil und Eigenverbrauchsquote 75 %. Die Werte sind bewusst konservativ gehalten – reale Werte liefert der Autarkie-Check auf Basis Ihres Lastprofils.

Investition & Förderung

  • Invest netto: ~110.000 €
  • abzgl. EAG-Zuschuss Kat. C: -11.000 €
  • abzgl. IFB 15 % (Steuerersparnis): -16.500 €
  • Netto-Cash nach Förderung & Steuer: ~82.500 €

Jahresertrag & Ersparnis

  • Jahresertrag: ~100.000 kWh
  • Eigenverbrauch 75 % × 0,22 €/kWh (TIWAG Gewerbe)
  • Einspeisung 25 % × 0,08 €/kWh
  • Jährliche Ersparnis: ~18.500 €
  • Peak-Shaving-Bonus: ~1.500 €/a

Kennzahlen auf einen Blick

  • Payback: ~4,3 Jahre
  • IRR (Internal Rate of Return): ~20 %
  • NPV (20 J., i=5 %): ~170.000 €
  • LCOE (PV + Speicher): 0,06–0,08 €/kWh vs. TIWAG Gewerbe 0,20–0,28 €/kWh

3-Profile-Vergleich: klein / mittel / groß

Klein · 30 kWp

  • Invest: ~36.000 €
  • Payback: ~5 J.
  • IRR: ~17 %

Mittel · 100 kWp

  • Invest: ~110.000 €
  • Payback: ~4,3 J.
  • IRR: ~20 %

Groß · 300 kWp

  • Invest: ~320.000 €
  • Payback: ~4 J.
  • IRR: ~22 %

Szenario “Nichtstun”: Bei einem angenommenen Strompreis-Anstieg von +5 %/a summieren sich die Netzbezugskosten eines Betriebs mit 100.000 kWh/a bis 2036 auf über 280.000 € – die PV-Investition hat sich bis dahin bereits 2× amortisiert.

Beispielrechnung · reale Werte via Autarkie-Check.

Lastprofil-Fit

Welche Betriebe profitieren am stärksten?

Der größte Hebel einer Gewerbe-PV ist nicht die kWp-Zahl, sondern die Deckungsgleichheit zwischen Erzeugungskurve und Lastprofil. Typische Tiroler Branchen im Überblick:

  • Produktion 1-Schicht (Mo–Fr 07–17): EVQ 70–85 %, ROI sehr stark.
  • Produktion 3-Schicht: EVQ 85–95 % (mit kleinem Speicher), ROI exzellent.
  • Handel / Filiale: EVQ 60–75 %, ROI stark (Kühlung + Licht = Tagstrom).
  • Büro / Dienstleister: EVQ 50–65 %, ROI mittel, Hebel via E-Flotte.
  • Kühl-Logistik: EVQ 80–90 % (Dauergrundlast), ROI exzellent.
  • Gastronomie / Hotel: EVQ 55–70 %, Saisonalität relevant.
  • Handwerk / Werkstatt: EVQ 60–75 %.

Kleineres Lastprofil-Match = größerer Speicher nötig = längerer Payback – deshalb planen wir zuerst das Lastprofil, dann die kWp.

Aufsicht Photovoltaik-Dachanlage Gewerbebetrieb Tirol — getAutark
Der unsichtbare €-Hebel

Lastspitzenkappung: Peak Shaving an TIWAG-Netzebene

TINETZ/TIWAG berechnet Gewerbekunden (NE 6/7) einen Leistungspreis auf den 15-Min-Höchstwert – zusätzlich zum Arbeitspreis. Ein kurzer Lastpeak treibt die Netzkosten für das gesamte Jahr nach oben. Ein gut dimensionierter Speicher kappt diese Spitze automatisch.

Beispielrechnung: Metallbetrieb 250 kW Anschluss, Monatsspitze 180 kW → Speicher kappt auf 150 kW → 30 kW × ~60 €/kW·a = 1.800 €/a Einsparung allein aus Leistungspreis, unabhängig von PV-Erzeugung.

Speicher-Faustzahl: Pro 10 kW Peak-Shaving etwa 20–40 kWh Speicher je nach Peak-Dauer.

Sektorenkopplung

Fuhrpark elektrifizieren — PV lädt Ihre Flotte

Eine E-Flotte ist der beste Eigenverbrauchs-Hebel, den ein Büro- oder Dienstleistungsbetrieb hat. Sie verlagert fossilen Dieselverbrauch auf selbst erzeugten Solarstrom – steuerlich, betrieblich und energetisch.

  • Dynamisches Lastmanagement: Victron + Ladesäulen-Backend regeln Hausanschluss, PV und Ladeleistung in Echtzeit.
  • Überschussladen bei Sonne: E-Autos laden vorrangig den PV-Überschuss, Netzbezug nur zur Sicherung von Mindest-SoC.
  • Priorisierung Pool- vs. Dienstwagen: Konfigurierbare Lade-Hierarchie pro Fahrzeug.
  • RFID-Abrechnung Privat/Firma: Saubere Trennung für Lohnverrechnung und Vorsteuer.

Steuerargument: Sachbezug E-Dienstwagen 0 % (vs. 2 % Verbrenner) + Vorsteuerabzug auf den geladenen Strom.

Skalierungsbeispiel: 5 Pool-E-PKW = +50.000 kWh Zusatzverbrauch, hebt die EVQ eines Büros von 55 % auf 80 % – aus einer mittelmäßigen PV wird ein exzellenter Business-Case.

Förderung 2025/26

EAG, KPC UFI & Landesförderung Tirol — konkret und in Zahlen

Wir wickeln die Förderabwicklung komplett ab – Sie unterschreiben, wir stellen ein. Ein Überblick über die aktuell verfügbaren Programme für KMU in Tirol:

PV Kategorie C (20–100 kWp) aktuell ca. 150–170 €/kWp, Kategorie D (100–1.000 kWp) ca. 140 €/kWp; Speicher ca. 200 €/kWh. Fördercalls mehrmals pro Jahr. Wir übernehmen Anmeldung, technische Nachweise und die Fristenkoordination.

PV > 35 kWp + Speicher für Betriebe; Zuschuss richtet sich nach den umweltrelevanten Mehrkosten (Investitions-Kostenvergleich zur fossilen Referenz). Antragsweg: kommunalkredit.at. Kombinierbar mit EAG-Zuschuss, nicht kumulierbar auf dieselben Kostenanteile – wir optimieren den Förder-Mix.

Zuschüsse für PV, Gewerbespeicher und E-Ladeinfrastruktur aus Mitteln des Klimafonds Tirol sowie projektbezogene Regionalförderungen via Standortagentur Tirol. Für skalierte Vorhaben (Standortverbund, EEG) häufig die entscheidende Zusatztranche.

Projektabhängig in Innsbruck, Inntal, Zillertal und Osttirol. Häufig als einmaliger Invest-Zuschuss oder Mitfinanzierung der Ladeinfrastruktur ausgestaltet. Wir screenen bei jeder Anfrage die kommunale Förderebene mit.

Fördersätze Stand 2025, unverbindlich — aktuelle Werte im Angebot.

Steuerliches

AfA, IFB 15 % und Vorsteuerabzug — der steuerliche €-Hebel

Wichtig: Die Investitionsprämie (COVID-Nachfolge) ist ausgelaufen und nicht mehr zu beantragen. Stattdessen wirken heute drei Hebel zusammen:

  • Lineare AfA 20 Jahre (5 %/a) oder degressive AfA (bis 30 %) im ersten Jahr.
  • Investitionsfreibetrag (IFB) §11 EStG: 15 % für ökologische Investitionen (PV inkl.), zusätzlich zur AfA, max. 1 Mio. € Basis pro Jahr.
  • Vorsteuerabzug 20 % für vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen (größter Hebel gegenüber Privat).

Mini-Rechenbeispiel: 100.000 € netto Invest

  • 100.000 € netto → -20.000 € Vorsteuer zurück → 80.000 € Cashflow-Belastung
  • -12.000 € IFB (15 % × 80.000 €) × KÖSt 23 % = 2.760 € Steuerersparnis sofort
  • + lineare AfA 4.000 €/a
  • Effektive Nettobelastung Jahr 1: ~74.000 €

Abgrenzung: Einzelunternehmer/KG (ESt-Tarif) vs. GmbH (KÖSt 23 %) — der Hebel ist unterschiedlich. Für die individuelle Berechnung kombinieren wir die Zahlen im Gespräch mit Ihrem Steuerberater.

Blackout-Resilienz

Produktionsausfall = €/Minute. Ihre PV kann Versicherung sein.

Ein Netzausfall ist für viele Tiroler KMU kein Komfortthema, sondern eine direkte Bilanzposition. Typische Ausfallkosten nach Branche:

  • Kühl-/Tiefkühl-Logistik: 500–5.000 €/h Warenverlust + Versicherungsfolgen.
  • CNC / Fertigung: 200–2.000 €/h Stillstand (Werkzeug-Crash, Teileverlust, Lohnkosten).
  • Rechenzentrum intern: 2.000–10.000+ €/h (Datenintegrität, SLA).
  • Handel: 300–1.500 €/h (Kasse, Kühlung, Licht).
  • Hotel / Gastronomie: 500–3.000 €/h (Check-in, Küche, Kühlung).

Systemversprechen: Victron MultiPlus/Quattro schaltet in < 20 ms auf Insel, 3-phasig und schwarzstartfähig. Server, Kühlung und Alarm bleiben immer versorgt; Produktion je nach Auslegung über Speicher- und/oder Generator-Kopplung.

Autonomiezeit-Beispiel: 100 kWh LiFePO4 → ca. 6–10 h Grundlast bei 10–15 kW.

Skalierung

Wächst mit Ihrem Betrieb — Victron-Modularität

Ein Victron-Bus ist erweiterbar by design. Ein typischer 5-Jahres-Pfad für ein wachsendes Tiroler KMU:

  • Jahr 0: 100 kWp + 60 kWh Speicher.
  • Jahr 2: +30 kWp auf Nebengebäude via DC-Kopplung (kein neuer Wechselrichter-Strang nötig).
  • Jahr 3: +2 Ladepunkte 22 kW AC, in bestehendes Lastmanagement integriert.
  • Jahr 5: +50 kWh Speicher + Notstrom-Inselkreis für den Serverraum.

Keine Anlage zum Wegwerfen nach 5 Jahren – Sie investieren einmal in eine Systemarchitektur und skalieren sie dann schrittweise über 10–20 Jahre.

GETAUTARK IN ZAHLEN

Ihre Investition in Autarkie liefert messbare Leistung und einen echten Beitrag zur alpinen Umwelt!

20

Photovoltaikanlagen installiert

5

Anlagen in Planung

723.671

kWh Strom erzeugt

72.367

Liter Heizöl eingespart

3D-Vermessung und Potentialanalyse einer PV-Anlage auf einem Dach

Screenshot einer risikofreien DeFi-Plattform auf der GetAutark-Website

Victron Engineering-Mitarbeiter arbeiten an elektronischen Geräten in einem beleuchteten Labor

Grafik zeigt eine Potentialanalyse mit verschiedenfarbigen Sektoren und Pfeilen

FAQs

Häufig gestellte Fragen zu Photovoltaik für KMU in Tirol

Die Investitionskosten für gewerbliche PV-Anlagen (ab ca. 30 kWp) liegen in Tirol derzeit zwischen 1.000 und 1.400 Euro pro kWp (netto). Bei getAutark setzen wir auf hochwertige Engineering-Lösungen mit Victron Energy. Da wir einen hohen Vorfertigungsgrad in unserer Werkstatt erzielen, minimieren wir die Montagezeit vor Ort. Inklusive eines intelligenten Gewerbespeichers und der nötigen Steuerungstechnik liegt der Systempreis meist höher, amortisiert sich aber schneller durch die drastisch erhöhte Eigenverbrauchsquote.

In der Regel erreichen unsere gewerblichen Systeme in Tirol einen ROI (Return on Investment) nach 6 bis 9 Jahren. Da Stromkosten für Betriebe oft einen erheblichen Fixkostenblock darstellen, wirkt jede selbst verbrauchte Kilowattstunde wie eine sofortige Gewinnsteigerung. Durch den Einsatz langlebiger LiFePO4-Speicher garantieren wir eine Standzeit von 20+ Jahren.

Unternehmen können die PV-Anlage über die AfA (Absetzung für Abnutzung) linear über 20 Jahre abschreiben. Ein entscheidender Hebel ist der Investitionsfreibetrag (IFB): Für ökologische Investitionen können zusätzlich 15 % der Anschaffungskosten gewinnmindernd geltend gemacht werden. In Kombination mit der degressiven Abschreibung lässt sich so die Steuerlast in den ersten Jahren massiv senken.

Standard-Wechselrichter sind meist reine Netzeinspeiser. Bei einem Netzausfall schalten sie ab. Ein Victron-basiertes System von getAutark baut ein echtes 3-Phasen-Drehstromnetz auf. Das bedeutet für Ihren Betrieb: Echte Inselfähigkeit, Schwarzstartfähigkeit und Schutz vor Produktionsausfällen bei Blackouts. Zudem ist das System modular erweiterbar.

Absolut. Besonders für Betriebe mit unterschiedlichen Lastprofilen bieten Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) enorme Vorteile. getAutark hat hierfür ein eigenes Mess- & Abrechnungssystem entwickelt, das die Solarstromverteilung transparent macht und den administrativen Aufwand für die Abrechnung minimiert.

Ein Victron-System von getAutark spiegelt das öffentliche Netz und schaltet bei Netzausfall in Millisekunden auf Inselbetrieb um – 3-phasig und mit Schwarzstartfähigkeit. Server, Kühlketten und Maschinen bleiben online, Produktionsausfälle werden vermieden. Der Speicher puffert zusätzlich Lastspitzen ab.

Ja. Neben der bundesweiten EAG-Investitionsförderung gibt es für KMU spezifische Programme der Kommunalkredit Public Consulting (KPC UFI) und des Landes Tirol (Klimafonds, Wirtschaftsförderung). Besonders attraktiv ist die Förderung von Speichersystemen in Kombination mit intelligentem Lastmanagement. Wir dimensionieren die Anlage so, dass sie die maximalen Fördersätze ausschöpft.

Sicherheit und Transparenz haben Priorität. Über das Victron VRM-Portal und unser proaktives Remote-Monitoring haben wir (und Sie) jederzeit Einblick in alle Energieflüsse. Unregelmäßigkeiten erkennen wir auf Zellebene, bevor sie zum Problem werden. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt nach Industriestandard – die Souveränität Ihrer Betriebsdaten bleibt gewahrt.

Typisch 3–6 Monate für Projekte bis 100 kWp: 2–3 Wochen Autarkie-Check und Engineering, 4–8 Wochen Förder- und Netzanmeldung (TINETZ), 2–6 Wochen Hardware-Beschaffung und Vorfertigung in unserer Werkstatt, 1–3 Wochen Montage vor Ort plus Inbetriebnahme. Größere Projekte (>300 kWp) laufen über 6–9 Monate wegen Netzverträglichkeitsprüfung und Trafo-Dimensionierung.

On-Site-PPA (getAutark baut und betreibt, der Betrieb kauft kWh zu fixem Preis zwischen 0,10 und 0,14 €/kWh) bieten wir aktuell nur auf Anfrage und für ausgewählte Sonderprojekte an. Für die meisten Tiroler KMU ist Eigentum (CAPEX) der bessere Hebel, weil IFB 15 %, Vorsteuerabzug und AfA den IRR deutlich heben. Alternativ empfehlen wir Leasing/Mietkauf über unsere Partnerbanken.

Praktisch alle gängigen Gewerbedach-Typen: Trapezblech (Standard-Aufdachmontage mit Kalzip-Klemmen), Stehfalz (bohrungsfrei, ideal für Erhaltung der Garantie), Sandwichpaneel (Statik prüfen, Trägerachsen bestimmen die Unterkonstruktion), Foliendach/Bitumen (Aerodynamik-Systeme mit Ballastierung, keine Durchdringung). Bei Asbest-Eternit ist vorab eine Sanierung nötig. Die 3D-Drohnenvermessung liefert uns Statik-Relevant-Daten direkt für die Auslegung.

Faustzahl: pro 10 kW Peak-Shaving etwa 20–40 kWh Speicher, abhängig von Peak-Dauer und -Häufigkeit. Beispiel Metallbetrieb: 30 kW Peak-Kappung über 30-Minuten-Peaks → ca. 30 kWh Speicher reichen meist. Relevant für die Auslegung ist die 15-Min-Leistungsmessung aus den TINETZ-Abrechnungsdaten der letzten 12 Monate.

Ja – und das ist einer der stärksten Eigenverbrauchshebel überhaupt. Victron-Systeme steuern Ladepunkte dynamisch via Lastmanagement, priorisieren Pool- vs. Dienstwagen, laden bevorzugt PV-Überschuss und rechnen per RFID Privat/Firma sauber ab. 5 Pool-E-PKW heben die EVQ eines Büros typischerweise von 55 % auf 80 %.

Herstellergarantien: Module 25 Jahre Leistung (Tier-1 Hersteller), 15 Jahre Produkt; Wechselrichter Victron 5 Jahre (optional auf 10 erweiterbar); LiFePO4-Batterien 10 Jahre bzw. 6.000 Vollzyklen. Zusätzlich leisten wir als getAutark die Anlagengewährleistung nach ABGB sowie eine proaktive VRM-Fernwartung – Fehler werden erkannt, bevor sie greifen.

Wir arbeiten mit Festpreis-Pauschale je Projekt (Engineering + Material + Montage + Förderabwicklung + Inbetriebnahme). Im Angebot sehen Sie jeden Posten einzeln ausgewiesen, damit Sie CAPEX gegen Eigenleistung oder Fremdvergleich sauber stellen können. Nachträgliche Erweiterungen (z. B. +30 kWp in Jahr 2) rechnen wir transparent nach €/kWp. Stundensätze nur für reine Beratung ohne Bauauftrag.

Ja. Innerhalb der Konzessionsgebiete einer Netzebene (z. B. TINETZ) können Sie eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) aus Zentrale + Filialen bilden und den Solarstrom zwischen den Standorten verteilen. getAutark hat ein eigenes Mess- und Abrechnungssystem, das die Verteilung transparent dokumentiert und den administrativen Aufwand minimiert. Besonders sinnvoll bei asymmetrischen Lastprofilen (z. B. Büro + Produktion + Lager).

Porträt des Mannes Hannes Klingler, der lächelt und ein hellblaues Hemd trägt

Wissen

Expertenwissen und technische Insights.

In unserem Wissen-Bereich teilen wir technische Einblicke rund um Victron Energy, alpine Energiesysteme und den Weg zur echten Autarkie.

Zusammenfassung

Das Wichtigste auf einen Blick

getAutark ist der Tiroler Engineering-Partner für Victron-basierte Energiesysteme, die Tiroler KMU und Gewerbebetrieben messbare Souveränität, planbare Fixkosten und Produktionssicherheit liefern.

  • Versorgungssicherheit: Echte Inselfähigkeit und Schwarzstartfähigkeit über das Victron-3-Phasen-Drehstromnetz – Server, Kühlung und Maschinen bleiben bei Netzausfall nahtlos online, Produktionsausfälle durch Blackouts entfallen.
  • Kostenkontrolle: Hohe Eigenverbrauchsquote senkt den Netzbezug und entkoppelt Ihre Marge von unberechenbaren Strompreisen – jede selbst verbrauchte Kilowattstunde wirkt wie eine sofortige Gewinnsteigerung.
  • Victron Energy: Modular skalierbares System, 3-Phasen industrietauglich, mit LiFePO4-Speichern inkl. Überwachung bis auf Zellebene und 20+ Jahren Standzeit.
  • Alpiner Standard: Auslegung auf Schneelasten, tiefe Temperaturen und extreme Wetterlagen – zuverlässig auch dort, wo die Umwelt an die Grenzen geht.
  • Wirtschaftlichkeit: Lineare AfA über 20 Jahre, zusätzlich 15 % Investitionsfreibetrag (IFB) sowie degressive Abschreibung; typischer ROI nach 6–9 Jahren bei gewerblichen Systemen in Tirol.
  • Monitoring & Controlling: Proaktive Ferndiagnose über das VRM-Portal – Fehler werden erkannt, bevor sie zu Ausfällen führen; Energiekennzahlen stehen für internes Reporting zur Verfügung.
  • Prozess: 3D-Drohnenvermessung und Lastprofil-Analyse → Engineering mit Amortisationsplan → Vormontage im Labor und schnelle Installation → laufende Optimierung via Remote-Monitoring.
Datenschutz